Kopfnavigation:

Stadt Lahr online:

Zur Hauptnavigation . Direkt zum Inhalt . zur Kopfnavigation . zur Suche


RSS-Icon Twitter-Icon Facebook-Icon| Kontakt | Impressum | Inhaltsverzeichnis 

Access Key 0 . Access Key 1 . Access Key 3 . Access Key 5

Inhalt:

Sie sind hier:  Hugsweier

Portrait von Hugsweier

Kirche Hugsweier
Kirche Hugsweier

Wer Hugsweier nur von seinen Durchgangsstraßen kennt, dem bleibt ein wesentlicher Teil seiner Schönheit und Einzigartigkeit verborgen. Damit ist vor allem der Ortskern mit dem Schutterlauf als prägendes Element gemeint. Er gibt dem Ort einen eigenen Charme. Dort befinden sich ein schmaler Uferfußweg, eine erhaltene Schwemme (früherer Badeplatz für das Vieh), zwei alte Sandsteinbrücken und viele standortgerechte Gehölze. Naturbelassene Ufer, gefühlvoll restaurierte Häuser und vielfältig gestaltete Vorgärten runden das Bild ab. Der südliche Teil des Badischen Jakobusweges von Schutterwald nach Breisach führt Mitten durch Hugsweier.
Ein markantes Merkmal von Hugsweier ist die im Barockstil erbaute Evangelische Kirche. Der schöne Kirchturm ragt unübersehbar aus der Rheinebene heraus. Im Jahre 1966 wurde für die stark wachsende katholische Gemeinde am nordwestlichen Dorfrand die St. Martinskapelle errichtet.
Hugsweier ist gemessen an seinen knapp 1.500 Einwohnern inzwischen der kleinste Stadtteil von Lahr. Der Ort ist vermutlich im 7. bis 8. Jahrhundert als fränkischer Ausbauort entstanden. Die früheste urkundliche Nennung der Siedlung belegt, dass der Straßburger Bischof Richwin Hugsweier (Hugesuuillare) zwischen 913 und 933 dem Straßburger St.-Thomassift geschenkt hat.
 

Vergrößerung des Bildes, öffnet in einem neuen Fenster: Luftbild mit Blick auf die Gebäude der Rubinmühle in Lahr-Hugsweier
Luftbild von der Rubinmühle

Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts lebte die Bevölkerung noch vorwiegend von der Landwirtschaft. Im Haupt- oder Nebenerwerb baute die Bevölkerung auch Sonderkulturen wie Tabak, Reben und Mais an. Der Wandel der dörflichen Struktur hat sich auch in Hugsweier schon längst vollzogen. Das ehemals reine Bauerndorf wurde zum Wohndorf. Neben der traditionsreichen RUBIN-Mühle gibt es keine größeren Industriebetriebe im Ort.
Durch den Bau des französischen Militärflugplatzes für Düsenjäger verlor Hugsweier im Jahre 1952 rund ein Drittel seiner Gemarkungsfläche. Seit der freiwilligen Eingliederung zur Stadt Lahr im Jahre 1972 blieb die Einwohnerzahl lange Zeit nahezu konstant. Im Jahre 2000 entstand am Ostrand des Dorfes ein neues Wohnbaugebiet „Am Schulgarten“ mit rund 50 Bauplätzen für 100 Wohneinheiten. Der Anteil der Einwohner mit Migarationshintergrund liegt bei knapp 25 Prozent.
Hugsweier ist Sitz der Winzergenossenschaft Lahr, der Winzer aus Dinglingen, Hugsweier und Mietersheim angehören. Diese bewirtschaften knapp 50 Hektar Reben. Die Traubenannahmestation befindet sich am südöstlichen Dorfengang.
In Hugsweier gibt es ein engagiertes Vereinsleben mit zahlreichen sportlichen und kulturellen Angeboten.
 

zum Seitenanfang | drucken


 

Das Wetter in Lahr





zurück nach oben.zurück zur vorherigen Seite